Begasungsplatz / Entgasungsplatz nach BImSchG

Neben Regelungen des Arbeitsschutzes und der Gefahrstoffverordnung, unterliegen sowohl Begasungsplätze als auch Entgasungsplätze den Regelungen des BImSchG (dem Bundesimmissionsschutzgesetz). Die vollständige korrekte Bezeichnung ist "Gesetz zum Schutz vor schädlichen Umwelteinwirkungen durch Luftverunreinigungen, Geräusche, Erschütterungen und ähnliche Vorgänge." Dieses Gesetz gilt bundesweit.

 

Insofern ist es ein Irrglaube anzunehmen, dass in einigen Bundeländern Importcontainer entgast werden dürfen und in anderen nicht. Dass die Einrichtung eines Begasungsplatzes regional auf unterschiedliche Widerstände stößt, gerne auch mal politisch oder ideologisch gefärbt, ist nicht von der Hand zu weisen. Ob die Einrichtung eines Begasungsplatzes (Entgasungsplatz) genehmigungspflichtig nach BImSchG ist, ist von verschiedenen Faktoren abhängig und darf nicht pauschal mit "ja" beantwortet werden.

 

Wenn man ein solches Vorhaben umsetzen möchte, dann muss man die Zähne zusammenbeißen und den Formalienweg unbeirrt beschreiten. Je nach Bundesland und je nach Erfahrung der Beteiligten, ist das mit wechselndem Aufwand verbunden. Wenn Sie nicht gerade mit Phosphorwasserstoff eingasen wollen, sollten aus Sicht des Umweltschutzes keine großartigen Auflagen auf Sie zukommen. Bei der Entgasung von Importcontainern (Öffnen. Lüften und Freigeben von Containern) sind die Hürden noch niedriger.

 

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